Na, alte Kruste?

30. Dezember 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Zum kulinarischen Rückblick des Jahres 2011 gehört auch meine neu entdeckte Leidenschaft fürs Brot backen. Die irgendwie schon immer da war, aber nie so ausgeprägt. Brot richtig backen kostet Zeit, wahnsinnig viel Zeit. Wird aber belohnt, denn der Geruch des Brotes ist der Duft aller Düfte. Zu mindestens für mich. Oder wie schon Emanuel Wertheimer, ein Philosoph, sagte: Kehrt der Feinschmecker zur Natur zurück, prasst er bei trockenem Brot. Inspiriert zum Sauerteig ansetzen hat mich Malin,  eine Schwedin, die mit ihrem Sauerteig durch halb Europa reist und im Notfall sogar auf der Motorhaube knetet. Sauerteig ist ein heikles Ding (es gibt sogar Leute, die geben ihm einen Namen) und will gepflegt werden. Nach fünf Monaten ist meiner nun richtig gut – rosig, nussig, saftig. Dank vieler Fachbücher, dem Plötzblog und natürlich etlichen Gesprächen mit Bäckermeistern und anderen Brotfreaks. Happy New Year, alte Kruste!

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§ 0 Antworten auf Na, alte Kruste?

  • Alex sagt:

    was liebevoll gepflegt und als Teil der Familie durchgefüttert wird, der muss doch auch einen Namen haben;-)
    Und als Namenspatron einen gutaussehenden Schweizer Bergführer zu haben ist noch lange nicht das schlechteste Schicksal für einen Sauerteig- wobei ich auf „blaue Augen“ im Kühlschrank verzichten muss, denn dann muss ich „unseren Paul“ entsorgen wenn er Schimmel ansetzt;-(

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