Frühkindliche Prägung.

1. Oktober 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Genuss entwickeln kann Jahrzehnte dauern. Wir alle kennen diesen Satz: Du darfst erst vom Tisch aufstehen, wenn Du aufgegessen hast. Aber die Bohnensuppe oder Suppennudel wollte einfach nicht weniger werden im Mund. Schon als Kind, können wir ganz genau zwischen Dingen unterscheiden, die wir mögen oder eben nicht. Gestern erst ein Sauerteigweizenbrot mit Anis, Kümmel und Kardamom mit zwei kleinen Jungs getestet. Reiner Zufall, aber spannend und für meine Forschung als Gastrosoph höchst spannend. Der Zweijährige mochte das Brot nicht, aber der Vierjährige, der grundsätzlich Gewürze mag, mampfte es weg. Für meine frühkindliche Prägung steht nichts so sehr wie das Wurstbrot, heute eher selten und durch das Käsebrot verdrängt. Geschmäcker ändern sich im Laufe des Lebens. Aber eines gilt immer: Man verrät nie die Bouletten seiner Mutter.

Source: Swinterbauer

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