Das Biest.

8. September 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Keine Panik, wir reden jetzt nicht über Märchen. Auch wenn sich mein Biest, letztendlich in etwas Schönes verwandeln kann. Aber zurück zum Anfang. Eine in Deutschland lebende Schwedin, die zudem einen „Bread Exchange“ führt, hat mich darauf gebracht mit Sauerteig zu experimentieren. Macht heute kein Mensch mehr, geschweige denn die Bäcker, weil es soviel Zeit und Geduld braucht, die man in unser schnelllebigen und wahnwitzigen Ereignisspirale einfach nicht mehr hat. Leider gibt es auch nicht viele, gute Bücher über das Thema, so dass ich mein Wissen aus verschiedenen Quellen beziehen musste. Spannend war das auf jeden Fall, las ich doch in meinen Kochbüchern und artverwandter Literatur, über den sogenannten „Biga“, den vor allen Dingen die Italiener benutzen. Der allerdings über 3 Wochen gefüttert werden muss. Als ungeduldiger Mensch sind schon 3-5 Tage Vorbereitungszeit eine Menge. Schwups – ein bisschen Roggenmehl plus Wasser verrührt und abwarten. Im Wort kommt ja bereits „sauer“ vor und so roch es dann auch nach 3 Tagen. Essig und Milchsäure gaben eine hervorragende Kombi, die irgendwie nach Moppelkotze aussah und roch wie Erbrochenes. Als ich das Biest freiliess, dachte mein Mann, die Nachbarin würde wieder was Komisches kochen. Allerdings nur bis er die Tür aufmachte und herausfand, das unsere Wohnung irgendwie merkwürdig roch. Teil 2 folgt.

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