Für heisse Schenkel.

1. September 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Täglich werden wir mit 3’000 Werbebotschaften, offensiv oder versteckt, konfrontiert. 95% davon betrachten wir nur im Vorbeigehen. Bei vorliegendem Beispiel blieb ich jedoch etwas länger stehen. Und dies nicht, weil das Poulet so lecker aussah. Ganze Heerscharen von Marketingleuten beschäftigten sich mit der Psychologie der Werbung und sehen oft den Wald vor lauter Bäumen nicht. Es braucht nur vier einfache Dinge: Sprache, eine Geschichte, Symbole und die Sinne. Hmm, nun ja – ist wohl hier nicht so einfach, wie es scheint. Warmhaltestation mit Selbstbedienung klingt nicht gleich sexy wie über dem Holzkohlegrill geröstetes Freilandpoulet mit Rosmarinmarinade oder so. Es suggeriert mir keinerlei Frische, da Warmhalten per se irgendein aufgeschobener Prozess ist. Und Selbstbedienung erinnert mich daran, dass ich es eilig hab, aber schnell doch noch was zwischen die Beisser schieben möchte. Da bleibt der Schenkel kalt und meine Sinne auch.

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