Fisherman’s Friend.

31. Mai 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Aber nicht meiner. Und das, wissen nicht nur die frischen Fische, sondern auch meine frotzelnden Freunde, die Fische frisch mögen. Da fress ich lieber Frösche, denn fromme Frösche fressen frische Frühlingszwiebeln, aber freche Frösche fressen frische Früchte. Alles klar?


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Sideways in Frankreich.

30. Mai 2011 § Ein Kommentar

Auf der Strasse nach Süden singt zwar irgendein Schlagerfuzzi, aber wir fahren lieber nach Norden. Da liegt das Beaujolais. Ein kleiner Roadtrip, sozusagen. Sideways ohne Napa Valley, aber trotzdem mit schwierigen Charakteren. Leichter Wind und leichter Wein. Fahren ohne Trinken, dafür mit FordKa und einer Navi-Dame, die mir sagt: „At the end of the road, there is a ferry“.


Chickenrun.

29. Mai 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Mein Huhn namens Ginger, hatte kaum eine Chance. Auch wenn es glücklich und zufrieden in der Bresse gelebt hat, vermutlich zusammen mit anderen lustigen Kollegen. Man muss nämlich wissen, dass die Tiere hier gesund und munter sind. Oder hat schon jemand von Dioxin-Eiern oder elenden Darmgurken aus Frankreich gehört? Anyway, ich alias Mrs. Tweedy ohne Hühnerpastetenmaschine, aber mit richtigem Messer ausgerüstet, habe sie fachgerecht, aber liebevoll auseinander genommen. RIP.



Backe, backe Kuchen.

25. Mai 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Im nächsten Leben werd ich Bäcker. Ein bisschen Teig kneten, dass macht sowieso die Maschine. Dann warten bis der Teig geht, dabei Kaffee trinken. Ein paar Brioche formen, das Wallholz schwingen, bisschen Mehl verschwenden und ab und an den Ofen bedienen. Abends dann weniger putzen als in der Küche. Ich muss nur noch jemand finden, der die Frühschicht für mich macht.


Halbzeit.

24. Mai 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Halbzeit ist immer positiv und negativ. Ist wie das halbleere oder halbvolle Glas. Je nach Gemütslage, kann das Ergebnis stark beeinträchtigt werden. Wie ist nun meine Gemütslage? Es ist nicht „finger in the nose“, wie die Franzosen zu sagen pflegen. In der Küche kannst Du Dich nicht drücken, man muss voll da sein, egal ob die Füsse wehtun oder man schwitzt wie ein Ochse. Kein netter Kochkurs mit Weichspülgarantie. Wir haben schon viel gelernt, obwohl ich mir nicht sicher bin, ob ich jemals die Schalotten so klein schneiden kann wie Le Chef. Da brauche ich wohl mehr Geduld. Viele Dinge, und darüber war ich erstaunt, kenne ich schon. Einiges habe ich schon probiert, aber die Technik fehlte. Hier spielen Rezepte keine Rolle, es gibt nie Angaben zu Mengen oder für wieviele Personen man das kochen würde. Es geht um das Fühlen der richtigen Temperatur, das Arbeiten nach Zeit oder das Organisieren des Arbeitsplatzes. Die Messer müssen eben immer scharf sein. Ich würde sagen: Halbvoll.

Charlie und die Schokoladenfabrik.

22. Mai 2011 § 2 Kommentare

Hinter den Kulissen glitzert es nie so wie auf der Bühne. Und das ist auch beim besten Chocolatier von Lyon nicht anders. Willi Wonka war nirgends zu finden, nur viele fleissige Hände, die winzige Köstlichkeiten herstellen. Aber: Naschen verboten.



Alles in Butter.

17. Mai 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Jeder Ernährungsberater, Diätkoch oder Arzt würde beim Butterverbrauch unserer Klasse irre werden. Meine aktuellen Cholesterinwerte will ich erst garnicht wissen. Le Chef nennt es „we are playing with butter now“ und wir verdrehen bei jedem zusätzlichem Löffel die Augen. Laison mit Butter, Hummerbutter, Butterrosen, Rosenhummer. Bei soviel Kalorien kann man fast den Überblick verlieren.



Wo bin ich?

Du siehst dir momentan die Archive für Mai, 2011 auf die kantine an.