Auf die Plätze, fertig, Oper!

7. März 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Weilt man in Wien, bietet sich ein Besuch der Staatsoper förmlich an. Heuer (ich glaub, mein Aufenthalt dauert definitiv schon zu lange) spielte man Mozart „Le Nozze di Figaro“. Jeder liebt jeden, eifersüchtig sind auch alle, der Page springt aus dem Fenster, es wird sich ständig verkleidet und alsbald wird geheiratet. Nebenbei, die Akustik ist phantastisch. Doch darum geht es hier nicht. Das „wie“ ist entscheidend d.h. wie kommt man an Tickets. Vor allen Dingen, wenn die Vorstellung bereits ausverkauft ist. Als Anfänger kann man sich für die durchaus günstigen Stehplatzkarten anstellen. Es stört nicht, dass man sowohl mit Einheimischen, als auch Touristen aus aller Welt in der Reihe steht. Wenn man wie ich das Glück hatte, zwei angehende Opernsänger und Studenten hinter sich stehen hat, weiss man auch, welche Kategorie man nehmen soll (Galerie). 560 Stehplätze sind zu vergeben und es sind echte Profis darunter, die wissen wo und wann man eher gemässigt, flott gehen oder gar rennen muss. Leider trödelte ich etwas – die Schönheit des Hauses hielt mich auf. Ich erwarb einen annehmbaren Platz zwischen rüstigen Opernliebhabern im Anzug und jungen Japanern. Und genoss ein Staraufgebot und wunderbare Musik von Mozart für sagenhafte drei Euro. Ein spannendes Erlebnis, zur Nachahmung empfohlen.

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